© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe



Stand: 27.11.2020, 08:00 Uhr

Aktuelle Informationen

 

Seit Dienstag, 17. November gelten folgende Regeln vorerst bis Sonntag, 6. Dezember 2020:

  1. Auch der Handel wird geschlossen (mit Ausnahme von Geschäften zur grundlegenden Versorgung wie Lebensmittelhandel, Apotheken, etc.).
  2. Körpernahe Dienstleistungen (wie Friseure) werden geschlossen.
  3. Sämtliche Schulen werden auf Fernunterricht umgestellt.
  4. Home-Office soll überall dort gelten, wo es möglich ist.
  5. Die Ausgangsbeschränkungen gelten nun den ganzen Tag. Man darf wieder nur aus den aus dem ersten Lockdown im Frühling bekannten Gründen das Haus verlassen:
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • Betreuung, Pflege & Hilfeleistungen
  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben & Eigentum
  • Berufliche Gründe
  • Physische & psychische Erholung (z.B. Individualsport, Spaziergänge)

Für die Tourismus-, Gastronomie- und Freizeitbetriebe, die bereits mit 3. November geschlossen wurden, ergeben sich dadurch folgende Neuerungen:

  • Betretungsverbote und Schließungen wurden bis einschließlich 06.12.2020 verlängert
  • Die Abholung von Speisen und Getränken ist nur mehr bis 19.00 Uhr zulässig
  • Nur noch unaufschiebbare Geschäftsreisen sind erlaubt
  • Gelegenheitsmärkte wie Weihnachtsmärkte sind weiterhin untersagt

 

Die geltenden Maßnahmen im Detail findet auf der Seite des Gesundheitsministeriums.

Informationen zur aktuellen Situation findet ihr auch auf www.tirol.at/coronavirus.

 


 

Mit welchen Einschränkungen ist im alltäglichen Leben zu rechnen?

Ausgangsbeschränkungen (bis 26. November 2020)

Die Ausgangsbeschränkungen gelten auf Basis der einschlägigen Bestimmungen des COVID-19- Maßnahmengesetzes vorerst bis inkl. 26. November 2020 und müssen nach 10 Tagen wieder durch den Hauptausschuss des Nationalrates.

Das Verlassen des eigenen, privaten Wohnbereichs ist untersagt. Es gibt nur fünf Ausnahmen:

  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • Betreuung, Pflege & Hilfeleistungen
  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben & Eigentum
  • Berufliche Gründe
  • Physische & psychische Erholung (z.B. Individualsport, Spaziergänge)

 

Mund-Nasen-Schutz
Es gilt auch weiterhin die Abstandspflicht von mindestens einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie zusätzlich im Innenbereich öffentlicher Orte die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

 

Privater Raum

  • Der unmittelbare private Wohnbereich wird nicht geregelt
  • Garagen-, Garten- und Scheunenpartys sind verboten

 

Beherbergungsbetriebe

Beherbergungsbetriebe müssen bis zumindest 6. Dezember schließen. Es gelten folgende Ausnahmen:

  • Beherbergungsbetriebe dürfen in Ausnahmefällen, insbesondere aus beruflichen Zwecken, genutzt werden.
  • Auch Menschen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bereits beherbergt sind, können für die vereinbarte Dauer weiter beherbergt werden.
  • Darüber hinaus dürfen Beherbergungsbetriebe auch von Menschen mit einem dringenden Wohnbedürfnis sowie zum Zweck der Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen betreten werden.
  • Kurgäste und Begleitungen dürfen weiterhin beherbergt werden, sofern ein Ambulatorium angeschlossen ist.

 

Restaurants, Bars und Cafés

Gastronomiebetriebe bleiben bis zumindest 6. Dezember geschlossen.

  • Gastrobetriebe dürfen Speisen von 6 bis 19 Uhr ausschließlich zur Abholung anbieten, die direkte Konsumation im Gastrobetrieb ist nicht mehr erlaubt (Ausnahme: Kantinen sowie Beherbergungsbetriebe zur Verpflegung ihrer Gäste)
  • Die Lieferung von Speisen ist möglich.

 

Geschäfte und Handel

  • Alle Geschäfte mit Ausnahme jener zur grundlegenden Versorgung (Lebensmittel, Apotheken, Post, Banken, etc.) wurden mit 17. November bis vorerst inkl. 6. Dezember geschlossen.
  • Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseur, Massagen,…) wurden mit diesem Tag ebenfalls geschlossen.
  • Geschäfte müssen um spätestens 19:00 Uhr schließen.
    • Ausgenommen sind Tankstellen, Automaten, Verkaufsstellen in Bahnhöfen und Flughäfen unter 80 Quadratmeter Verkaufsfläche

Im gesamten Handel gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 1 Meter. Dies gilt sowohl für Angestellte als auch für Kunden.

 

Freizeitbetriebe

Das Betreten von Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios, Hallenbäder, Museen, Kinos oder Tierparks ist bis 6. Dezember untersagt.

 

Öffentlicher Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel können weiterhin benützt werden. In den Verkehrsmitteln und auf U-Bahn-Stationen, Bushaltestellen, Flughäfen, etc. ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Meter Abstand zu halten.

Auf den Fahrplanauskünften routenauskunft.tirol und fahrplan.vvt.at sind alle wichtigen Informationen zur jeweils aktuellen Verkehrssituation in Tirol abruf- und einsehbar. Die Routenabfrage berücksichtigt dabei alle Verkehrsstörungen, welche geplante Reisen beeinflussen könnten.

Derzeit fahren alle Busse und Züge planmäßig, es gibt coronabedingt keine Einschränkungen. Es gibt aber Ausnahmen beim Nachtverkehr.

Nightjets

Der Nightjetverkehr wird von 8. November bis voraussichtlich 2. Dezember 2020 reduziert.

Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur dann fahren, wenn Sie sich gesund fühlen
  • Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Abstand halten
  • Tickets online oder am Automaten kaufen
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und im geschlossenen Bahnhofsbereich ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen
  • In Bussen hinten einsteigen und die erste Sitzreihe freihalten
  • Im Stadtgebiet Innsbruck bleibt der Ticketverkauf in IVB-Fahrzeugen eingestellt

 

Fahrgemeinschaften und Taxis

  • pro Sitzreihe (inkl. Lenker) max. zwei Personen
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
  • Ausnahmen: Kindergartenkinder, Transporte von Menschen mit Behinderungen

 

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind untersagt.

Ausnahmen:

  • Professionelle Sport-Veranstaltungen mit BerufssportlerInnen ohne ZuschauerInnen
  • Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum zu beruflichen Zwecken
  • Begräbnisse bleiben erlaubt, max. 50 Personen
  • Demonstrationen bleiben erlaubt
  • Religionsausübung bleibt erlaubt. Es gelten eigene Regeln der Gemeinschaften aber jedenfalls Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in geschlossenen Räumen

 

Sport

  • Erlaubt bleiben Individual- & Freizeitsport outdoor
  • Kontaktsportarten sind nicht erlaubt
  • Indoor-Sportstätten werden geschlossen

 

Corona-Ampel

Die Corona-Ampel ist das Werkzeug der Bundesregierung zur Einschätzung der Lage in den verschiedenen Regionen Österreichs. Die Corona-Kommission vergibt auf Basis der aktuellen empidemiologischen Lage auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene folgende Farben:

  • Rot: sehr hohes Risiko. Unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung
  • Orange: hohes Risiko. Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
  • Gelb: mittleres Risiko. Moderate Fälle, deren Ursprung und Verbreitung bekannt sind (= hauptsächlich in Clustern)
  • Grün: geringes Risiko. Einzelne Fälle, isolierte Cluster

 

Die Lage ändert sich laufend. Den aktuellen Stand findet ihr auf corona-ampel.gv.at.

 


 

Welche Einschränkungen gibt es im Arbeitsleben?

Maßnahmen am Arbeitsplatz

  • Mindestabstand 1 Meter zwischen Personen, sofern es keine anderen Schutzmaßnahmen gibt (Plexiglaswände, etc.)
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, wenn Abstandhalten nicht möglich ist
  • Wo überall es möglich ist, wird Homeoffice empfohlen

Maßnahmen für Risikogruppen

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz, daher hat die Bundesregierung folgendes Vorgehen definiert:

  • Risikopatienten erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt ein Attest für den Arbeitnehmer zur Vorlage an den Arbeitgeber um Sicherheit zu schaffen
  • Für den Arbeitnehmer gibt es drei Optionen:
    1. Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    2. Wenn dies nicht möglich ist, soll Home Office geprüft werden
    3. Freistellung der Tätigkeit für den gewissen Zeitraum; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund
  • Der Weg zum Arzt ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht darauf

 


 

Welche Regeln gelten für den Winter?

Seit 3. November befindet sich Österreich in einem zweiten Lockdown. Das bedeutet, dass Seilbahnen und Gondeln nicht mehr für Freizeitzwecke genutzt werden dürfen. Auch die Gastronomie wurde mit diesem Tag geschlossen, ebenso die Beherbergungsbetriebe. Es gilt derzeit außerdem eine ganztägige Ausgangssperre, wobei das Haus nur in Ausnahmefällen verlassen werden darf. Diese Regeln gelten voraussichtlich bis 6. Dezember (Ausnahme: Ausgangssperre gilt bis 26. November).

Die untenstehenden Regeln, die das Bundesministerium für einen sicheren Winter ausgearbeitet hat, beziehen sich daher auf die Zeit nach dem Lockdown!

Seilbahnen

  • Einhaltung des 1-Meter-Sicherheitsabstands im Bedarfsfall mit Kapazitätsbeschränkungen
  • 1 Meter Abstand einhalten, v.a. beim Anstellen

Après Ski

Beim Après Ski gelten die ähnlichen Regeln wie in der Gastronomie

  • Max. 6 Personen pro Besuchergruppe
  • Sperrstunde: 22:00 Uhr (außerhalb Tirols 1:00 Uhr)
  • 1 Meter Abstand zwischen den Besuchergruppen
  • Indoor und outdoor: Fixe Sitzplätze, keine Stehplätze
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in Nähe der Ausgabestelle
  • Konsumation von Speisen und Getränken nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in geschlossenen Räumen für Personal und Kunden – ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz

Skischulen

  • Max. 10 Personen inkl. dem Schneesportlehrer pro Gruppe
  • Schneesportlehrer, die aus dem Ausland anreisen, haben dem Skischulinhaber einen PCR-Test vorzulegen

Sportartikelverleih

Für den Sportartikelverleih hat die Wirtschaftskammer Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die unter anderem folgendes beinhalten:

  • Online-Terminbuchungen bzw. Registrierung für Kunden anbieten, um Stausituationen zu vermeiden
  • Vorabkoordinierung mit den örtlichen Skischulen und Hotels
  • Für rasch entleihbares Equipment (z.B. Helme, Schneeschuhe, Rodel, etc.) bzw. für die Rückgabe sollte eine eigene „Fastlane“ eingerichtet werden
  • Check-In-Touch Screens regelmäßig reinigen und desinfizieren
  • Gestaffelte Abhol- und Bringzeiten zur zeitlichen Entzerrung des Kundenverkehrs
  • Entliehene Sportgeräte nach jeder Rückgabe gründlich reinigen

Advent- und Weihnachtsmärkte

Es gelten die allgemeinen Schutzvorschriften: Beim Betreten des Marktgeländes (indoor und outdoor) muss zu haushaltsfremden Personen stets der Mindestabstand von einem Meter eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Für das Verabreichen von Speisen und Getränken sowie für die Sperrstunde gelten die allgemeinen Regeln für die Gastronomie

Ein COVID-19-Präventionskonzept ist für jeden Markt erforderlich.

Detailinfos dazu liefert die Seite sichere-gastfreundschaft.at.

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

Die Tirol Werbung stellt auf willkommen.tirol sowie auf der tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

Die Österreich Werbung hat außerdem einen Sicherheits-Leitfaden für Gäste zusammengestellt. Auf dieser Website finden sich umfangreiche Informationen für einen sicheren Urlaub in Österreich.

Auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at findet ihr alle relevanten Informationen zum Thema Gastronomie und Beherbergungsbetriebe.

Das Land Tirol informiert tagesaktuell über die aktuellen Coronazahlen auf einem Dashboard.

 


 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

Ein- und Ausreise

Einreise ohne Einschränkung
Bei der Einreise aus einem Land, in dem eine stabile COVID-19 Situation herrscht, ist die Einreise ohne Einschränkung möglich. Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch die Tiroler Nachbarländer Deutschland, Schweiz und Italien. Voraussetzung ist, dass sich die Person in den vergangenen 10 Tagen ausschließlich in diesen Staaten aufgehalten hat.

Weitere Länder mit stabiler COVID-Situation sind: Andorra, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal (mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Norte) San Marino, Slowakei, Slowenien, Schweden, Spanien (nur die Kanaren), Tschechien, Ungarn, Vatikan, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Einreise mit Einschränkungen
Bei der Einreise aus einem Land, in dem keine stabile COVID-Situation herrscht bzw. aus allen Ländern sowie aus allen Ländern, die oben nicht genannt werden, gilt:

  • Einreise nur negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist
  • Ist die Testung im Ausland nicht möglich, kann die Einreise trotzdem gewährt werden und der PCR-Test muss innerhalb von 48 Stunden in Österreich durchgeführt werden
  • Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte 10-tägige (Heim-)Quarantäne anzutreten, wofür eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen ist
  • Die Kosten für die Testung sowie allenfalls notwendige Unterkunft müssen selbst bezahlt werden
  • Bei negativem Testergebnis kann die Quarantäne beendet werden

Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch Bulgarien, Kroatien, Portugal,

  • Bulgarien
  • Kroatien
  • Lissabon und Norte (Portugal)
  • Île-de-France (Großraum Paris) und Cote d’Azur (Frankreich)
  • Prag (Tschechien)
  • Israel
  • Spanien (mit Ausnahme der Kanaren)
  • Tschechien (ab 31.10.)
  • Brüssel, Wallonien (Belgien, ab 31.10.)
  • North East, East Midlands und Yorkshire and The Humber (Großbritannien, ab 31.10.)

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet ihr im FAQ des Gesundheitsministeriums. Da sich die Situation betreffend Reisewarnungen rasch ändern kann, raten wir den Gästen, sich im Bedarfsfall beim Außenministerium ihres Heimatlandes über die aktuell geltenden Bestimmungen zu informieren.

Allgemeine Reisewarnungen
Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten derzeit Reisewarnungen für 32 Staaten. Das Außenministerium warnt vor Reisen in diese Länder. Die Liste dieser Länder findet ihr auf der Website des Außenministeriums.

Reisewarnungen für Österreich
Bitte beachtet, dass bei der Einreise nach Österreich für die Gäste nicht nur die österreichischen Bestimmungen ausschlaggebend sind, sondern auch die Regelungen im jeweiligen Heimatland. Wir empfehlen, sich bei den zuständigen Behörden über die Bestimmungen zur Ausreise bzw. Rückreise zu informieren.

Deutschland

Aus Deutschland gilt derzeit eine Reisewarnung für Tirol (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz). Gäste müssen bei der Heimreise derzeit folgende Punkte beachten:

  • Bei Einreise nach Deutschland aus einem Risikogebiet muss ab sofort eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de vorgenommen werden
  • Ein negativer Test (nicht älter als 48 Stunden) gilt als Ausnahme für:
    • Personen mit systemrelevanten Berufen
    • Besuche aus familiären Gründen (länger als 72 Stunden)
    • Beschäftigte von Verkehrsunternehmen, Polizisten, Sportbereich (nur Sportler/Funktionäre)
    • Nachweislich zwingend notwendige und unaufschiebbar berufs-, studien- oder ausbildungsbedingt reisende Personen bis zu 5 Tagen Aufenthalt
  • Ansonsten gilt eine 10-tägige Pflichtquarantäne für Urlaubs-Rückkehrer aus allen Gebieten der Warnliste des RKI. Die Quarantäne kann mit einem negativen Test nach frühestens fünf Tagen beendet werden.

Achtung! Unterschiedliche Regelungen in den jeweiligen Bundesländern, mehr dazu hier.

  • Bei Kurzaufenthalten in Tirol bestehen in mehreren deutschen Bundesländern Ausnahmeregelungen – hierzu auszugsweise:
    • Rheinland-Pfalz & Saarland: Gäste, die sich weniger als 72 Stunden in Tirol aufgehalten haben müssen bei der Rückreise keine Quarantänebestimmung einhalten und benötigen keinen Covid-19 Test.
  • Achtung! Die 24-Stunden-Regelung in Bayern ist gefallen. Eine Einreise ist nur mehr aus triftigen Gründen gestattet. Tagesausflügler müssen ebenfalls 10 Tage in Quarantäne nach Rückkehr!

Alle Details zur Muster-Quarantäne Verordnung gibt es hier.

Niederlande

  • Reisewarnung für ganz Österreich
  • Pflicht zur zehntägigen Heimquarantäne für Reisende (nicht durch negativen PCR-Test ersetzbar)
  • Die niederländische Regierung hat zusätzlich empfohlen bis Mitte Jänner 2021 keine nicht unbedingt notwendigen Auslandsreisen zu buchen. Dies gilt für alle Länder weltweit außer der niederländischen Karibik

Belgien

  • ganz Österreich wurde zur roten Zone erklärt
  • Belgischer PCR-Test und siebentägige Quarantäne verpflichtend
  • Ein negativer Test beendet nicht vorzeitig die Quarantäne

Schweiz

  • Die Ein- und Ausreise in und aus der Schweiz ist wieder problemlos für ganz Österreich möglich.

Italien

  • Ein- und Ausreise nach/aus Südtirol nur aus folgenden Gründen erlaubt, die in einer Eigenerklärung angeführt werden müssen
    • Arbeit und Studium
    • Pflege von pflegebedürftigen Personen
    • Obsorge
    • Rückkehr zum Wohnort
    • gesundheitliche Gründe
  • Transit und Durchfahrt durch Südtirol ist möglich (mit Eigenerklärung)

 

 

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet auf der Website des Außenministeriums.

 

Können Gäste, welche anreisen wollen aber nicht können, stornieren?
Sobald die Gäste aufgrund einer behördlichen Anordnung (Aus- und Einreise sowie Verkehrsbeschränkungen) nicht anreisen können – liegt eine nachträgliche Unmöglichkeit aufgrund von höherer Gewalt vor, die zu einer Aufhebung des Vertrages berechtigt. Der Vertrag ist rückabzuwickeln – kein Entgelt ist zu leisten.
Liegen diese Voraussetzungen – wie im gegenständlichen Fall – nicht vor, sind Stornogebühren zu leisten. Zu beachten ist jedoch, dass die deutsche Regierung empfiehlt, die betroffenen Gebiete nicht zu verlassen – daher wäre eine Kulanzlösung für die betroffenen Gäste zu überlegen.

 

Flugverkehr

  • Seit Mittwoch, 1. Juli, ist der Flughafen Innsbruck wieder im Normalbetrieb. Damit gelten die regulären Betriebszeiten.
  • In Flugzeugen gilt der Mund-Nasen-Schutz
  • Flugzeuge verkehren allerdings nur beschränkt. Mehr Informationen zum Flugangebot findet ihr auf www.innsbruck-airport.com.



 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung.

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Tiroler Beratungsförderung für Betriebe – Schwerpunkt Coronavirus
Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Coronakrise? Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol übernehmen bis zu 50 Prozent auch von Steuerberatungs- und Bilanzbuchhalterkosten. Alle Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien finden sich auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol.

 

Vermieterakademie online
Im virtuellen Angebot der Vermieterakademie können alle Tiroler Vermieterinnen und Vermieter auf ein kostenloses Weiterbildungsangebot zugreifen. Auf https://evermieterakademie.tirol/ stehen Seminarunterlagen zu Präsenzseminaren, Seminarvideos und Videotrainings zur Verfügung, die eine Vielzahl von Themen abdecken.

 

Dashboard ÖW Global
Mit dem Dashboard ÖW Global hat die Österreich Werbung ein Monitoring-Instrument entwickelt, das ein tagesaktuelles Bild zu den Entwicklungen in den einzelnen Ländern aufzeigt und helfen soll, möglichst fundiert eine Rückkehr touristischer Nachfrage anzuzeigen. Teil des Monitorings ist ein Ampelsystem, das den aktuellen Stand einer Vielzahl von Indikatoren übersichtlich darstellt. Neben den Updates aus den Märkten gibt es dort jetzt auch ein Mood Monitoring mit dem Stimmungsbild aus den jeweiligen Herkunftsmärkten sowie einen Überblick über Reisewarnungen plus Ein- und Ausreisebestimmungen für Österreichs Nachbarländer und die Niederlande.

 

Handlungsempfehlungen für Reisebusse
Außerdem finden Sie hier Handlungsempfehlungen für Reisebusse der Wirtschaftskammer Tirol, die Ihren Fahrgästen eine angenehme und entspannte Reise ermöglichen.

 

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Viele Betriebe bieten flexible Storno-Bedingungen.

Stornierungen und Buchungen bei Hotelschließungen
Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten. Mehr dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

 


 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für Betriebe?

Eine Übersicht über die finanziellen Unterstützungen der Wirtschaftskammer und des Landes Tirol findet ihr bei der Wirtschaftskammer.

Ab 23. November 2020 startet die Gewährung des Fixkostenzuschusses 800.000. Beim FKZ 800.000 werden der Antragstellerkreis und der Betrachtungszeitraum erweitert und weitere Fixkostenelemente inkludiert, um noch mehr Unternehmen im Rahmen des Hilfs-Fonds zu unterstützen. Details zum FKZ I und FKZ 800.000 finden Sie unter: FAQs und Richtlinien und im Infoblatt

Unterstützungen des Bundes

Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt. Dieses beinhaltet unter anderem einen Neustartbonus, die Corona-Kurzarbeit, Kreditgarantien und Steuerstundungen, einen Härtefall-Fonds (gilt auch für PrivatzimmervermieterInnen, mehr dazu hier) sowie einen Corona-Hilfs-Fonds. Alle Informationen dazu findet ihr bei der Wirtschaftskammer.

Für vom Lockdown betroffene Betriebe und Branchen gibt es einen Umsatzersatz in Höhe von 80% des Vorjahresumsatzes (auf den selben Zeitraum bezogen). Nähere Informationen findet ihr unter: http://www.umsatzersatz.at bzw. Infoblatt Umsatzersatz.


 

Welche weiteren Unterstützungen gibt es für Betriebe?

Plattform Regional Einkaufen

Die WKO hat die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Auch Hoteliers können von der neuen Plattform profitieren und Gutscheine für Nächtigungen anbieten und verkaufen. Hoteliers können kostenlos und in wenigen Schritten im Firmen A-Z ein Zertifikat hinzufügen, das sie als „Lieferant von Gutscheinen“ auszeichnet und so den Betrieb für die Plattform freischalten. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.
Gäste haben dann die Möglichkeit, Hotelbetriebe gezielt nach Standort und Leistungsangebot zu suchen und dort Gutscheine zu bestellen.

MNS-Masken über WKÖ beziehbar

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können solange der Vorrat reicht unter wko.at/schutzmasken bestellt werden.

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhaltet ihr euch richtig bei einem Verdachtsfall:

  • Isolation der erkrankten Person
  • Informationsblatt der Landessanitätsdirektion aushändigen
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten
  • Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen. Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Covid-19 Verdachtsfall handelt, zu verständigen.
  • Um bei einem eventuell positiven Testergebnis schnellstmöglich, aber auch so gezielt wie möglich, agieren zu können, relevante Daten der betroffenen (krankheitsverdächtigen) Person ermitteln und unverzüglich an die zuständige Bezirkshauptmannschaft, Referat Gesundheit (Amtsarzt) übermitteln.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.

Zusätzlich hat der Bund einen ausführlichen Leitfaden zum Umgang mit Verdachtsfällen und Testungen erstellt. Mehr Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen bei Gästen und MitarbeiterInnen findet ihr auf dem Informationsblatt des Landes Tirol. Weitere Unterlagen können bei der Tirol Werbung angefordert werden.

Meldepflicht
Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

 


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30). Aktuelle Zahlen zur Situation in Tirol liefert außerdem das Dashboard des Landes Tirol.
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wichtige Servicenummern und -stellen

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

 

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung:

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

  • Die Gesundheitsberatung – für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at
  • Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:
Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:
Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:
Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:
Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 


Downloads

 

Trotz größtmöglicher Sorgfalt können wir keine Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit geben. Die Kommunikationskanäle der Tirol Werbung ersetzen keinesfalls behördliche Informationskanäle bzw. gesetzliche Verordnungen.