© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe




Die aktuelle Situation

Stand: 06.07.2020, 12:00 Uhr

  • Die seit März gültigen Ausgangsbeschränkungen sind mit 30. April ausgelaufen. Nunmehr gilt generell: Ein Mindestabstand von einem Meter ist zu Menschen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, einzuhalten. 
  • Die Seilbahnen, die im gesamten Tiroler Landesgebiet mit Sonntag 15. März 2020 geschlossen wurden, dürfen seit 29. Mai wieder öffnen. 
  • Beherbergungsbetriebe (Hotelbetriebe, Appartementhäuser, Chalets, AirBnB, Privatzimmervermietungen und dergleichen sowie Campingplätze) dürfen seit 29. Mai mit bestimmten Auflagen wieder öffnen.
  • Gastronomische Betriebe können seit 15. Mai unter Einhaltung der geltenden Gesundheitsrichtlinien ihre Geschäftslokale wieder öffnen.
  • Die Grenz- und Gesundheitskontrollen an den Grenzen zu Deutschland, Italien und der Schweiz sind beendet. Die bisherigen Auflagen bei der Ein- und Ausreise (negativer Coronatest, Quarantäne) gelten damit nicht mehr. Für die italienische Region Lombardei und das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt allerdings eine Reisewarnung.
  • Mit 1. Juli wurde aufgrund eines Anstiegs von Covid-19 Erkrankungen für die Staaten Albanien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien & Serbien eine Reisewarnung ausgesprochen. Auch der Einreisestopp für Drittstaatangehörige bleibt bestehen.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel sind seit Montag, 18. Mai wieder im Normalbetrieb. Der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr wird langsam wieder hochgefahren.
  • Bundes- und Landesregierung haben umfassende Hilfspakete beschlossen, die den wirtschaftlichen Schaden, auch im Tourismus, abfedern sollen.

Die Situation ändert sich laufend. Daher empfehlen wir, die jeweils neuesten Informationen auf den verlinkten Websites der Behörden und Institutionen nachzulesen.

 


 

Mit welchen Einschränkungen ist im öffentlichen Leben zu rechnen?

 

Maßnahmen für den öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von einem Meter zu allen Menschen einzuhalten, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in folgenden Fällen verpflichtend:

  • in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • in Apotheken
  • wenn im Dienstleistungsbereich der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (außer das Infektionsrisiko kann durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden)
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)

Empfehlung der Bundesregierung: Mund-Nasen-Schutz dort tragen, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Nähere Informationen zu den Maßnahmen im öffentlichen Raum findet ihr auf oesterreich.gv.at.

 

Beherbergungsbetriebe

Seit 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder für private Nächtigungen öffnen. Auch Wellnessbereiche, Gastronomie und Frühstücksbuffet dürfen wieder öffnen, wobei hier in analoger Weise die Hygieneregeln wie in der Gastronomie und für Bäder gelten.

Zudem gelten unter anderem folgende Regeln in den Betrieben:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit halten.
  • Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.
  • An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten
  • Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.
  • Für Gastronomiebereiche kommen die bereits bestehenden Regelungen für die Gastronomie zur Anwendung.
    • Buffets sind grundsätzlich unter bestimmten Auflagen möglich
  • Als Grundlage für den Betrieb von Wellnessbereichen dienen die bestehenden Empfehlungen für Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz.
  • Seminare sind grundsätzlich erlaubt. Es gelten die Regeln für Veranstaltungen.

Die detaillierten Auflagen und Tipps zur Verringerung des Infektionsrisikos, zu Reinigungsmaßnahmen sowie zur Unterweisung der Mitarbeiter findet ihr auf der Website sichere-gastfreundschaft.at. Dort findet ihr auch ein Video, in dem erklärt wird, was Beherbergungsbetriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Seilbahnen

Seit 29. Mai dürfen die Seilbahnen wieder öffnen. Bei der Beförderung von Personen in Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Ausflugsschiffen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Einhaltung des Abstandes von einem Meter kann aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen ausnahmsweise unterschritten werden.

 

Schutzhütten

Schutzhütten dürfen ebenfalls seit 29. Mai wieder öffnen. Nächtigungen sind nur mit Reservierung möglich. Zudem müssen Wanderer einen eigenen Sommerschlafsack und Polsterbezug mitbringen, ein Hüttenschlafsack ist nicht ausreichend. In den Schlafsälen muss zwischen Personengruppen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden bzw. Trennwände eingebaut werden. Auch das Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

Der Alpenverein hat außerdem Grundregeln für den Bergsport in Coronazeiten veröffentlicht.

 

Restaurants, Bars und Cafés

Gastronomische Betriebe dürfen ihre Lokale mittlerweile wieder bis 01:00 Uhr für Gäste geöffnet haben. Zu den gastronomischen Betrieben zählen auch Almen. In der Gastronomie gelten bestimmte Regeln, zu denen unter anderem folgende zählen:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe halten
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren, Gruppenreservierungen sind möglich
  • Nach Möglichkeit konktaktlos zahlen
  • An Anweisungen der MitarbeiterInnen halten
  • Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten
  • Hygiene beachten

Seit 1. Juli gilt:

  • MitarbeiterInnen in der Gastronomie sind nicht mehr zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet. Die Empfehlung bleibt aufrecht.
  • Gastronomische Betriebe können ihre Geschäftslokale zwischen 05:00 und 01:00 Uhr Früh öffnen. Die Sperrstundenregelung gilt nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn die Teilnehmer dem Lokalbesitzer 3 Tage davor bekanntgegeben werden.
  • Für Buffets im Gastronomiebereich gelten künftig die gleichen erleichterten Bestimmungen wie in der Beherbergung. Damit kann Selbstbedienung wieder angeboten werden, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann

Die konkreten Leitlinien und Lockerungen stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

 

Andere Freizeiteinrichtungen

  • Freizeitbetriebe und Sehenswürdigkeiten bzw. auch für Indoor-Freizeiteinrichtungen dürfen seit 29. Mai geöffnet haben.
  • Bäder dürfen seit 29. Mai wieder öffnen. Dabei gelten entsprechende Leitlinien des Gesundheitsministeriums. Unter Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz fallen u.a. Hallenbäder, künstliche Freibäder, Warmsprudelbäder (Whirl Pools), Kleinbadeteiche und Badegewässer.
  • Tierparks „Outdoor“ dürfen, sofern der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann, seit 15. Mai wieder öffnen.
  • Geöffnet haben auch wieder Outdoor- und Indoorsportstätten für Hobby-SportlerInnen. Allerdings muss auch hier der Abstand gewährleistet und auf Körpernähe und Körperkontakt verzichtet werden.

Die konkreten Vorgaben stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

 

Kunst und Kultur

Orte der Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur können ab 18. Mai wieder öffnen. Dazu zählen Museen, Ausstellungshäuser, Büchereien, Bibliotheken sowie private und öffentliche Archive mit Ausnahme von Bundesmuseen: Diese sind vorerst bis Ende Juni geschlossen. In Büchereien, Bibliotheken und ähnlichen Orten wird kein Lesesaalbetrieb möglich sein, sondern nur Ausleihe und Rückgabe.

 

Geschäfte und Handel

Seit 1. Mai dürfen sämtliche Geschäfte wieder öffnen. Auch Friseure und Geschäftslokale für andere Dienstleistungen z.B. Fußpfleger und Maniküre können seit 1. Mai wieder öffnen. Es gilt der Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Öffentlicher Verkehr in Tirol

Auf den Fahrplanauskünften routenauskunft.tirol und fahrplan.vvt.at sind nun auch alle wichtigen Informationen zur jeweils aktuellen Verkehrssituation in Tirol abruf- und einsehbar. Die Routenabfrage berücksichtigt dabei alle Verkehrsstörungen, welche geplante Reisen beeinflussen könnten.

Öffentlicher Nahverkehr
Seit Montag, 18. Mai, fahren die öffentlichen Verkehrsmittel in Tirol wieder im Vollbetrieb. Auch Schülerverstärkerfahrten sind wieder im Einsatz. Seit Freitag, den 22. Mai, ist es in den VVT-Regiobussen in Tirol wieder möglich, das Öffi-Ticket beim Lenkpersonal zu kaufen.

Nightliner-Busse und Nacht S-Bahnen
Mit der Lockerung der Sperrstundenregelung kommen auch die Nightliner-Busse und Nacht S-Bahnen seit 19. Juni wieder verstärkt zum Einsatz.

Änderungen auf der Schiene
Seit Montag, 18. Mai 2020, fahren die Regiozüge in Tirol wieder im Vollbetrieb. Im Außerfern gibt es allerdings einen neuen Fahrplan. die Regiozüge zwischen Ehrwald und Reutte sind wieder im Einsatz. Zwischen Reutte und Vils gibt es einen neuen Schienenersatzverkehrsfahrplan, welcher auf die Zeiten der Regiozüge abgestimmt ist und womit der Umstieg in Reutte sichergestellt werden kann. Seit 25. Mai fahren auch wieder Züge zwischen Reutte und Vils, jedoch nicht über die Grenze Richtung Kempten.

Fernverkehr

Österreich: Der ÖBB-Fernverkehr innerhalb Österreichs verkehrt seit Montag, 18. Mai, wieder mit Regelfahrplan.

Deutschland: Der Zugverkehr von und nach Deutschland ist noch eingeschränkt. Der Fernverkehr zwischen Österreich und Deutschland (Innsbruck Hbf – München Hbf) fährt aber seit 15. Juni wieder verstärkt. Ebenso verstärkt fährt wieder der Fernverkehr zwischen Deutschland und Italien. Der grenzüberschreitende Regelbetrieb für S-Bahnen und Regionalzüge ist wieder aufgenommen.

Schweiz: Betreffend die Schweiz wurden mit 2. Juni 2020 die Fernverkehrsverbindungen von Österreich über Buchs nach Zürich und retour wieder aufgenommen. Mit 8. Juni 2020 folgten die Züge auf der Linie München – Bregenz – Zürich. Der grenzüberschreitende Nahverkehr ist bereits im Regelbetrieb unterwegs.

Italien: Der Fernverkehr nach Italien ist noch großteils eingestellt. Mit der Öffnung der Grenzen zu Italien mit 16. Juni wurden aber die Schienennahverkehrsverbindungen wieder Schritt für Schritt hochgefahren:

  • Seit 16. Juni verkehren wieder alle VVT Regiozüge bis und ab Brenner
  • Der Fernverkehr von München über Innsbruck nach Verona/Bologna/Venedig fährt wieder verstärkt
  • Ab 20. Juni ist die Strecke Lienz-Innichen wieder geöffnet
  • Voraussichtlich ab 4. Juli werden durchgehende Nahverkehrszüge von Innsbruck nach Bozen/Trento, bzw. von Franzensfeste nach Lienz angeboten

Nightjets
Die Wiederaufnahme der derzeit eingestellten Nachtreisezüge ist ab 26. Juni 2020 geplant. Die genauen Daten entnehmt ihr der Liste auf nightjet.com unter „Details zur Wiederaufnahme der Nightjet/ EuroNight Verbindungen“.

Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur dann fahren, wenn Sie sich gesund fühlen
  • Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Abstand halten
  • Tickets online oder am Automaten kaufen
  • Während der Fahrt den Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Beim Aussteigen Sitzplatz möglichst spät verlassen
  • Nach der Fahrt die Masken entweder entsorgen oder regelmäßig waschen

 

Veranstaltungen

Publikumsdichte Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze (z.B. Hochzeiten)

  • seit 29. Mai: Veranstaltungen bis zu 100 Personen
  • ab 1. August: Veranstaltungen bis zu 200 Personen
  • Keine Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen.

Für Veranstaltungen mit fixen Sitzplätzen gelten folgende Regeln:

Indoor

  • seit 1. Juli: Veranstaltungen bis zu 250 Personen
  • ab 1. August: Veranstaltungen bis zu 500 Personen, bzw. bis zu 1.000, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde
  • ab September: Veranstaltungen bis zu 5.000 Personen

Outdoor

  • seit 1. Juli: bis zu 500 Personen
  • ab 1. August: bis zu 750 Personen, bzw. bis zu 1.250, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde
  • ab September: Veranstaltungen bis zu 10.000 Personen

Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.

Fach- und Publikumsmessen

  • Fach- und Publikumsmessen sind mit Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig. Seit 1. Juli sind auch Vorträge, Seminare etc. im Rahmen dieser Fach- und Publikumsmessen unter den gleichen Regelungen möglich.

Abstandsregeln

  • Ein Meter Abstand bleibt die Grundregel, aber es gibt Ausnahmen, die Kulturveranstaltungen möglich machen, wenn etwa Sitzreihen enger gebaut sind:
    Entweder ein Meter Abstand (Sitzmitte zu Sitzmitte) oder ein Sitzplatz muss seitlich frei bleiben.
  • Menschen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen ohne Abstand nebeneinander sitzen
  • Bis zu vier erwachsene Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, dürfen ebenfalls direkt nebeneinander sitzen.

Namenslisten
Bei allen Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern sollen künftig freiwillige Listen mit den Namen und Kontaktdaten der Besucher geführt werden, um bei einer Corona-Infektion rasch die Kontakte ausfindig machen zu können.

Präventionskonzepte
Alle Veranstaltungen über 100 Personen müssen ein Präventionskonzept haben – Empfehlungen dazu wird das Gesundheitsministerium demnächst veröffentlichen.
Bei Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen (Indoor) bzw. 1.250 Personen (Outdoor) müssen die Präventionskonzepte von den zuständigen Behörden in den Bundesländern abgenommen werden.

Pausen
Pausen während Veranstaltungen sind möglich.
Auch Pausenbuffets sind möglich.

Proben
Proben werden auch im Amateur-Bereich möglich, also wenn es sich nicht um eine berufliche Tätigkeit, aber trotzdem um eine künstlerische handelt.
Proben im Zuge der beruflichen Tätigkeit waren schon bisher erlaubt.
Auch hier gilt der 1-Meter-Abstand als Grundregel. Aber, wenn die Eigenart der Tätigkeit es erfordert und andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, kann davon abgesehen werden.
Andere Schutzmaßnahmen können sowohl technische (z.B. Mund-Nasen-Schutz) als auch organisatorische (z.B. getrennte Teams) sein. Dazu wird es Empfehlungen vom Gesundheitsministeriums geben.

Hochzeiten und Trauerfeiern
Hochzeiten und Begräbnisse mit bis zu 100 Personen sind erlaubt, ab 1. August mit bis zu 200 Personen. Die Sperrstundenregelung gilt für geschlossene Gesellschaften nicht mehr.

Mehr Informationen zu den geltenden Regeln findet ihr hier: oesterreich.gv.at.

Maßnahmen für Risikogruppen

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz, daher hat die Bundesregierung folgendes Vorgehen definiert:

  • Risikopatienten erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt ein Attest für den Arbeitnehmer zur Vorlage an den Arbeitgeber um Sicherheit zu schaffen
  • Für den Arbeitnehmer gibt es drei Optionen:
    1. Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    2. Wenn dies nicht möglich ist, soll Home Office geprüft werden
    3. Freistellung der Tätigkeit für den gewissen Zeitraum; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund
  • Der Weg zum Arzt ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht darauf

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

Die Tirol Werbung stellt auf www.tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

Die Österreich Werbung hat außerdem einen Sicherheits-Leitfaden für Gäste zusammengestellt. Auf dieser Website finden sich umfangreiche Informationen für einen sicheren Urlaub in Österreich.

Auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at findet ihr alle relevanten Informationen zum Thema Gastronomie und Beherbergungsbetriebe.

 


 

 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

Ein- und Ausreise

Österreich öffnete am 16. Juni seine Grenzen für insgesamt 31 Länder wieder. Es gibt dann wieder Reisefreiheit in allen EU-Staaten ausgenommen Schweden, Portugal und das aus der EU ausgetretene England. Seit 21. Juni ist die volle Reisefreiheit mit Spanien wiederhergestellt.

Deutschland, Schweiz und Liechtenstein:
Seit Montag, 15. Juni sind die Grenzen zu Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein wieder auf beiden Seiten vollständig geöffnet. Die Kontrollen enden und die bisherigen Bestimmungen (negativer Coronatest, Quarantäne) fallen weg. Auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes in Deutschland sind für die meisten europäischen Länder ausgelaufen, darunter auch Österreich, aus. Für den Landkreis Gütersloh im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt eine Reisewarnung der Stufe 5.

Italien:
Seit 16. Juni ist die Grenze zu Italien wieder offen und es gelten die selben Regelungen wie vor Corona. Das heißt, die Grenzkontrollen wurden beendet, ebenso die negativen Corona-Tests und die 14-tägige Heimquarantäne bei der Rückreise. Für die norditalienische Region Lombardei gilt weiterhin eine partielle Reisewarnung.

Einreisebeschränkungen für Personen aus deutschem Landkreis Gütersloh
Am Montag, 29. Juni, sind Einreisebeschränkungen für Personen aus dem aktuell stark von Covid-19 betroffenen deutschen Landkreis Güterloh (Nordrhein-Westfalen) in Kraft getreten. Personen aus diesem Landkreis müssen bei der Einreise nach Österreich einen negativen PCR-Test vorlegen oder eine 14-tägige Quarantäne antreten. Wenn im Zeitraum der Quarantäne ein negativer Test vorgelegt wrid, kann diese vorzeitig beendet werden. Bitte die Gäste unbedingt davor schon auf die Notwendigkeit eines negativen Attestes bei der Einreise vor der Anreise ausdrücklich auf die Notwendigkeit eines negativen Tests bei der Einreise hinweisen! Für den benachbarten Landkreis Warendorf gelten diese Einschränkungen nicht.

Umgang mit Gästen aus Gütersloh, die keinen negativen Test vorweisen können:

Für den Umgang mit Gästen aus dem betroffenen Landkreis, die keinen negativen PCR-Test vorweisen können, dürfen wir euch folgende Stellungnahme der Gesundheitsbehörde übermitteln:

  1. Gästedaten aufnehmen (Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail)
  2. Umgehende Meldung des Gastes/der Gäste mit den genannten Daten an die zuständige Gesundheitsbehörde (Bezirkshauptmannschaft) zwecks unverzüglicher Veranlassung einer Testung durch die Gesundheitsbehörde
  3. Freiwillige Absonderung und Isolierung des Gastes/der Gäste bis Vorliegen eines negativen Testergebnisses
  4. Gesundheitsbehörde bzw. Bezirkshauptmannschaft prüft unabhängig davon allfällige Übertretung der einreiserechtlichen Bestimmungen

Weitere Reisewarnungen in Österreich
Eine Reisewarnung der Sicherheitsstufe 6 gilt für Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien, Montenegro und Serbien. ÖsterreicherInnen wird „dringend“ empfohlen, die betroffenen Länder zu verlassen. Coronatests oder eine 14-tägige Heimquarantäne sind bei einer Einreise aus den betroffenen Ländern Pflicht. Der Einreisestopp für Drittstaatangehörige bleibt bestehen.

Empfehlung zum Umgang mit Gästen aus Ländern/Regionen mit aufrechter Reisewarnung
Im Zusammenhang mit Ländern und Regionen, für die eine Reisewarnung gilt, empfiehlt das Land Tirol den Beherbergungsbetrieben, Gäste aus den betreffenden Gebieten, die einen Aufenthalt in Tirol gebucht haben, vorab zu kontaktieren. Diesen solle dringend angeraten werden, bei der Einreise ein Testergebnis, welches einen negativen Nachweis auf SARS-CoV-2 (PCR-Testung aus einem Nasen-Rachenabstrich) ausweist und nicht älter als vier Tage ist, mitzuführen und dem Betrieb vorzuweisen. Gästen ohne derartigen Test, solle von den Beherberungsbetrieben angeraten werden, unmittelbar nach der Ankunft telefonisch mit einem niedergelassenen Arzt Kontakt aufzunehmen, die dann einen Corona-Test veranlassen können. Eine Bestätigung ist dem Beherbergungsbetrieb vorzulegen. Informationen zu den Reisewarnungen findet ihr auf der Website des Außenministeriums.

Können Gäste, welche anreisen wollen aber nicht können, stornieren?
Sobald die Gäste aufgrund einer behördlichen Anordnung (Aus- und Einreise sowie Verkehrsbeschränkungen) nicht anreisen können – liegt eine nachträgliche Unmöglichkeit aufgrund von höherer Gewalt vor, die zu einer Aufhebung des Vertrages berechtigt. Der Vertrag ist rückabzuwickeln – kein Entgelt ist zu leisten.
Liegen diese Voraussetzungen – wie im gegenständlichen Fall – nicht vor, sind Stornogebühren zu leisten. Zu beachten ist jedoch, dass die deutsche Regierung empfiehlt die betroffenen Gebiete nicht zu verlassen – daher wäre eine Kulanzlösung für die betroffenen Gäste zu überlegen.

 

Flugverkehr

Seit Mittwoch, 1. Juli, ist der Flughafen Innsbruck wieder im Normalbetrieb. Damit gelten die regulären Betriebszeiten.

Neben dem Angebot an Urlaubsflügen (etwa nach Griechenland), wird im Laufe der kommenden Wochen auch das Linienflugangebot mit Amsterdam, Berlin, London, Luxemburg und Wien wieder anlaufen.  Mit 10. Juli sollen auch wieder die Gastronomiebetriebe am Flughafen geöffnet haben.

Mehr Informationen zum Flugangebot findet ihr auf www.innsbruck-airport.com.


 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung.

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Tiroler Beratungsförderung für Betriebe – Schwerpunkt Coronavirus
Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Coronakrise? Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol übernehmen bis zu 50 Prozent auch von Steuerberatungs- und Bilanzbuchhalterkosten. Alle Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien finden sich auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol.

 

Vermieterakademie online
Im virtuellen Angebot der Vermieterakademie können alle Tiroler Vermieterinnen und Vermieter auf ein kostenloses Weiterbildungsangebot zugreifen. Auf https://evermieterakademie.tirol/ stehen Seminarunterlagen zu Präsenzseminaren, Seminarvideos und Videotrainings zur Verfügung, die eine Vielzahl von Themen abdecken.

 

Dashboard ÖW Global
Mit dem Dashboard ÖW Global hat die Österreich Werbung ein Monitoring-Instrument entwickelt, das ein tagesaktuelles Bild zu den Entwicklungen in den einzelnen Ländern aufzeigt und helfen soll, möglichst fundiert eine Rückkehr touristischer Nachfrage anzuzeigen. Teil des Monitorings ist ein Ampelsystem, das den aktuellen Stand einer Vielzahl von Indikatoren übersichtlich darstellt. Neben den Updates aus den Märkten gibt es dort jetzt auch ein Mood Monitoring mit dem Stimmungsbild aus den jeweiligen Herkunftsmärkten sowie einen Überblick über Reisewarnungen plus Ein- und Ausreisebestimmungen für Österreichs Nachbarländer und die Niederlande.

 

Handlungsempfehlungen für Reisebusse
Außerdem finden Sie hier Handlungsempfehlungen für Reisebusse der Wirtschaftskammer Tirol, die Ihren Fahrgästen eine angenehme und entspannte Reise ermöglichen.

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Viele Betriebe bieten flexible Storno-Bedingungen.

Stornierungen und Buchungen bei Hotelschließungen
Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten. Mehr dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

 


 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für Betriebe?

Unterstützungen des Bundes

Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt.

Corona-Hilfsfonds
Kern dieses Maßnahmenpakets ist der Corona-Hilfsfonds, der mit 15 Mrd. Euro dotiert ist. Er dient der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe und erhebliche Umsatzeinbußen erlitten haben. Dazu gehören unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Haftungen für Überbrückungsfinanzierungen, die für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft über die Hausbank bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt werden können (Antrag auf www.oeht.at).
  • Fixkostenzuschüsse, die über FinanzOnline aus dem Corona-Hilfs-Fonds beantragt werden können (Infos zu den Fixkostenzuschüssen).
  • Corona-Kurzarbeit, die über das eAMS-Konto beantragt werden kann (Mehr Infos unter www.corona-kurzarbeit.gv.at bzw. www.wko.at/corona)
  • Härtefallfonds als Unterstützung für die persönlichen Lebenserhaltungskosten von Selbstständigen (Mehr Infos und Antrag unter wko.at/haertefallfonds bzw. haertefall-fonds@wktirol.at).
  • Diese Unterstützung kann jetzt auch von VermieterInnen von Ferienwohnungen im eigenen Haus in Anspruch genommen werden. Der Förderzeitraum für Privatzimmervermieter wurde auf 6 Monate ausgedehnt und für jeden Förderwerber wird ein Comeback-Bonus ausbezahlt. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
  • Auch Privatzimmervermieter haben Zugang zum Härtefallfonds (Anträge und Info auf www.ama.at)

Wirtshauspaket
Am 11. Mai stellte die Bundesregierung außerdem ein 500 Millionen Euro Wirtshaus-Paket vor, das im Wesentlichen ein Mix aus Entlastung und Unterstützung ist und das kürzlich um weitere Maßnahmen erweitert wurde. Die Details dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

Senkung der Mehrwertsteuer
Für einige von der Corona-Krise besonders betroffene Branchen wurde die Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Dazu wurde in der Gastronomie, der Kulturbranche und dem publizierenden Bereich ein ermäßigter Steuersatz von 5% eingeführt. Diese steuerliche Herabsetzung soll von 1. Juli bis 31. Dezember 2020 befristet sein.

Neustartbonus
Mit dem Neustartbonus wird ermöglicht, dass mit bisher als arbeitslos gemeldeten Personen weniger Arbeitsstunden pro Woche vereinbart werden können. Arbeitssuchende und Betriebe – welche daher keine Kurzarbeit in Anspruch nehmen konnten – werden mit dem Neustartbonus unterstützt. Details dazu findet ihr hier.

Unterstützungen des Landes Tirol

Das Land Tirol stellte zunächst 400 Millionen Euro im Rahmen eines eigenen Covid-19 Maßnahmenpakets zur Verfügung und später noch einmal 15,3 Millionen Euro für den heimischen Tourismus. Mehr Informationen dazu liefert das Land Tirol.

Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
Das Land Tirol bietet eine finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Details zur Förderung und Antragsstellung finden sich auf der Webseite des Landes Tirol. Antworten auf arbeits- und sozialrechtliche Fragen für Unternehmer bzgl. Homeoffice liefert die Wirtschaftskammer.

Tiroler Unterstützungsfonds
Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer haben einen Tiroler Unterstützungsfonds für Selbstständige bzw. Klein- und Mittelunternehmen initiiert. Unternehmen, die einen Umsatzrückgang zwischen 25 und 40% verzeichnen, sollen mit einem Pauschalbetrag von 4.000 Euro unterstützt werden. Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer stellen dafür insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Aussetzung der Grundumlagen-Vorschreibung

Die Wirtschaftskammer Tirol setzt bis auf Weiteres die Vorschreibung der Grundumlagen für 2020 aus. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

 


Welche weiteren Unterstützungen gibt es für Betriebe?

 

Starterpaket zur Wiedereröffnung der Gastronomie
Die Wirtschaftskammer Tirol hat allen Gastronomie- und Hotelleriebetrieben ein entsprechendes „Starterpaket“ zur Wiedereröffnung geschickt. Hierfür wurden u.a. auch entsprechende Aufkleber produziert, welche bei Mehrbedarf sowohl bei der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck als auch in allen Bezirksstellen zur Abholung verfügbar sind.

 

Verhaltensempfehlungen der Tiroler Sozial- und Wirtschaftsparnter
Zudem haben die Tiroler Sozial- und Wirtschaftspartner  (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) gemeinsam Verhaltensempfehlungen für die Tiroler ArbeitnehmerInnen und Tiroler Unternehmern vorgelegt. Ihr findet diese hier zum Download: Verhaltensregeln der Tiroler Sozialpartner.

 

Plattform Regional Einkaufen
Die WKO hat die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Auch Hoteliers können von der neuen Plattform profitieren und Gutscheine für Nächtigungen anbieten und verkaufen. Hoteliers können kostenlos und in wenigen Schritten im Firmen A-Z ein Zertifikat hinzufügen, das sie als „Lieferant von Gutscheinen“ auszeichnet und so den Betrieb für die Plattform freischalten. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.
Gäste haben dann die Möglichkeit, Hotelbetriebe gezielt nach Standort und Leistungsangebot zu suchen und dort Gutscheine zu bestellen.

 

MNS-Masken über WKÖ beziehbar
Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können solange der Vorrat reicht unter wko.at/schutzmasken bestellt werden.

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhalten Sie sich richtig bei einem begründeten Verdachtsfall:

  • Erkrankte Person auf ein Zimmer bringen und vorerst dort belassen. Informationsblatt der Landessanitätsdirektion (Deutsch oder Englisch) aushändigen.
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten.
  • Unterbringung ohne weiteren Kontakt zu anderen Menschen sicherstellen.
  • Erkrankte Person mit Gesundheitsberatung 1450 (rund um die Uhr) oder Hausarzt in Verbindung bringen.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten (kann bis zu 12 – 18 Stunden dauern)
  • In der Zwischenzeit: Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Verdachtsfall an Covid-19 handelt, zu verständigen.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.
  • Grundsätzlich gilt: Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.

Hier finden Sie die Checkliste für Unterkunftsbetrieb zum Verhalten im Verdachtsfall.

Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

Testungen für TourismusmitarbeiterInnen

Seit 1. Juli können sich in Österreich alle TourismusmitarbeiterInnen freiwillig auf COVID-19 testen lassen. Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung auf oesterreich.gv.at für die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ zur Gänze vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. Beschäftigten fallen keine Kosten an. Die Termine und Orte der Testungen werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Mehr Informationen dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at

 


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30). Aktuelle Zahlen zur Situation in Tirol liefert außerdem das Dashboard des Landes Tirol.
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wie kann ich mich vor einer möglichen Ansteckung schützen?

  • Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife waschen oder alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwenden.
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen) bedecken.
  • Den direkten Kontakt zu kranken Menschen vermeiden.
  • Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen egal ob im öffentlichen Raum oder innerhalb der eigenen vier Wände

 


Wichtige Servicenummern und -stellen

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

 

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung:

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

  • Die Gesundheitsberatung – für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at
  • Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:
Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:
Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:
Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:
Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 


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