© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe



 Stand: 15.09.2020, 08:00 Uhr

Informationen zur aktuellen Situation findet ihr auf www.tirol.at/coronavirus.

 


 

Mit welchen Einschränkungen ist im öffentlichen Leben zu rechnen?

 

Maßnahmen für den öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von einem Meter zu allen Menschen einzuhalten, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in folgenden Fällen verpflichtend:

  • in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
  • In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • Im Lebensmitteleinzelhandel (z.B. Bäckerei, Fleischerei, Konditorei)
  • In Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln
  • In Bank- und Postfilialen sowie bei Postpartnern
  • In Apotheken, Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie an Orten, an denen Gesundheits-und Pflegedienstleistungen erbracht werden
  • im Handel
  • im Dienstleistungsbereich
  • beim Parteienverkehr in Behörden
  • in Schulen außerhalb des Klassenverbandes
  • bei allen Formen des Kundenkontaktes

Die Verpflichtung gilt sowohl für Kunden als auch Betreiber und Mitarbeiter der Einrichtungen, sofern keine sonstige Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Empfehlung der Bundesregierung: Mund-Nasen-Schutz dort tragen, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Bitte beachtet, dass regional unterschiedliche Regeln gelten können. Diese richten sich nach der Corona-Ampel. Details dazu auf corona-ampel.gv.at und oesterreich.gv.at.

 

Beherbergungsbetriebe

Seit 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder für private Nächtigungen öffnen. Auch Wellnessbereiche, Gastronomie und Frühstücksbuffet dürfen wieder öffnen, wobei hier in analoger Weise die Hygieneregeln wie in der Gastronomie und für Bäder gelten.

Zudem gelten unter anderem folgende Regeln in den Betrieben:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit halten.
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.
  • Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.
  • An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten
  • Seminare sind grundsätzlich erlaubt. Es gelten die Regeln für Veranstaltungen.

Die detaillierten Auflagen und Tipps zur Verringerung des Infektionsrisikos, zu Reinigungsmaßnahmen sowie zur Unterweisung der Mitarbeiter findet ihr auf der Website sichere-gastfreundschaft.at.

 

Seilbahnen

Seit 29. Mai dürfen die Seilbahnen wieder öffnen. Bei der Beförderung von Personen in Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Ausflugsschiffen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Einhaltung des Abstandes von einem Meter kann aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen ausnahmsweise unterschritten werden.

 

Schutzhütten

Schutzhütten dürfen ebenfalls seit 29. Mai wieder öffnen. Nächtigungen sind nur mit Reservierung möglich. Zudem müssen Wanderer einen eigenen Sommerschlafsack und Polsterbezug mitbringen, ein Hüttenschlafsack ist nicht ausreichend. In den Schlafsälen muss zwischen Personengruppen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden bzw. Trennwände eingebaut werden. Auch das Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

Der Alpenverein hat außerdem Grundregeln für den Bergsport in Coronazeiten veröffentlicht.

 

Restaurants, Bars und Cafés

Gastronomische Betriebe dürfen ihre Lokale mittlerweile wieder bis 01:00 Uhr für Gäste geöffnet haben. Zu den gastronomischen Betrieben zählen auch Almen. In der Gastronomie gelten bestimmte Regeln, zu denen unter anderem folgende zählen:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe halten
  • Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Beim Verlassen des Verabreichungsplatzes hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht für Angestellte
  • Das Essen darf nur an Sitzplätzen ausgegeben werden
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren, Gruppenreservierungen sind möglich
  • Nach Möglichkeit konktaktlos zahlen
  • An Anweisungen der MitarbeiterInnen halten
  • Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten
  • Hygiene beachten
  • Gastronomische Betriebe können ihre Geschäftslokale zwischen 05:00 und 01:00 Uhr Früh öffnen.

Die konkreten Leitlinien und Lockerungen stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

 

Andere Freizeiteinrichtungen

  • Freizeitbetriebe und Sehenswürdigkeiten bzw. auch für Indoor-Freizeiteinrichtungen dürfen seit 29. Mai geöffnet haben.
  • Bäder dürfen seit 29. Mai wieder öffnen. Dabei gelten entsprechende Empfehlungen des Gesundheitsministeriums. Unter Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz fallen u.a. Hallenbäder, künstliche Freibäder, Warmsprudelbäder (Whirl Pools), Kleinbadeteiche und Badegewässer.
  • Tierparks „Outdoor“ dürfen, sofern der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann, seit 15. Mai wieder öffnen.
  • Geöffnet haben auch wieder Outdoor- und Indoorsportstätten für Hobby-SportlerInnen. Allerdings muss auch hier der Abstand gewährleistet und auf Körpernähe und Körperkontakt verzichtet werden.

Die konkreten Vorgaben stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

 

Geschäfte und Handel

Seit 1. Mai dürfen sämtliche Geschäfte wieder öffnen. Auch Friseure und Geschäftslokale für andere Dienstleistungen z.B. Fußpfleger und Maniküre können seit 1. Mai wieder öffnen. Es gilt der Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen. Seit Montag, 14.9., gilt die Maskenpflicht wieder im gesamten Handel.

Öffentlicher Verkehr in Tirol

Auf den Fahrplanauskünften routenauskunft.tirol und fahrplan.vvt.at sind nun auch alle wichtigen Informationen zur jeweils aktuellen Verkehrssituation in Tirol abruf- und einsehbar. Die Routenabfrage berücksichtigt dabei alle Verkehrsstörungen, welche geplante Reisen beeinflussen könnten.

Öffentlicher Nahverkehr
Seit Montag, 18. Mai, fahren die öffentlichen Verkehrsmittel in Tirol wieder im Vollbetrieb.

Schienennahverkehr
Seit Montag, 18. Mai 2020, fahren die Regiozüge in Tirol wieder im Vollbetrieb.

Fernverkehr

Österreich: Der ÖBB-Fernverkehr innerhalb Österreichs verkehrt seit Montag, 18. Mai, wieder mit Regelfahrplan.

Deutschland: Der gesamte Zugverkehr – Tag und Nacht – ist wieder nach Fahrplan unterwegs.

Schweiz: Der grenzüberschreitende Regional- und Fernverkehr verkehrt wieder planmäßig.

Italien: Der grenzüberschreitende Personenfernverkehr fährt seit 24. Juli wieder planmäßig laut Jahresfahrplan.

Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur dann fahren, wenn Sie sich gesund fühlen
  • Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Abstand halten
  • Tickets online oder am Automaten kaufen
  • Während der Fahrt den Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Beim Aussteigen Sitzplatz möglichst spät verlassen
  • Nach der Fahrt die Masken entweder entsorgen oder regelmäßig waschen

 

Veranstaltungen

Publikumsdichte Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze (z.B. Hochzeiten)

  • seit 14. September: Veranstaltungen bis zu 100 Personen outdoor und bis zu 50 Personen indoor
  • Keine Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen.

Die Bundesregierung empfiehlt, die Teilnehmerzahl bei privaten Feiern auf maximal 25 zu beschränken.

Für Veranstaltungen mit fixen Sitzplätzen sowie mit Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde und Präventionskonzept gelten folgende Regeln:

Indoor

  • seit14. September: Veranstaltungen bis zu 1.500 Personen

Outdoor

  • seit 14. September: Veranstaltungen bis zu 3.000 Personen

Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.

Fach- und Publikumsmessen

  • Fach- und Publikumsmessen sind mit Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig. Seit 1. Juli sind auch Vorträge, Seminare etc. im Rahmen dieser Fach- und Publikumsmessen unter den gleichen Regelungen möglich.

Abstandsregeln

  • Ein Meter Abstand bleibt die Grundregel, aber es gibt Ausnahmen, die Kulturveranstaltungen möglich machen, wenn etwa Sitzreihen enger gebaut sind:
    Entweder ein Meter Abstand (Sitzmitte zu Sitzmitte) oder ein Sitzplatz muss seitlich frei bleiben.
  • Menschen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen ohne Abstand nebeneinander sitzen
  • Bis zu vier erwachsene Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, dürfen ebenfalls direkt nebeneinander sitzen.

Namenslisten
Bei allen Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern sollen künftig freiwillige Listen mit den Namen und Kontaktdaten der Besucher geführt werden, um bei einer Corona-Infektion rasch die Kontakte ausfindig machen zu können.

Präventionskonzepte
Alle Veranstaltungen über 100 Personen müssen ein Präventionskonzept haben – Empfehlungen dazu wird das Gesundheitsministerium demnächst veröffentlichen.
Bei Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen (Indoor) bzw. 1.250 Personen (Outdoor) müssen die Präventionskonzepte von den zuständigen Behörden in den Bundesländern abgenommen werden.

Außerdem muss bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern ein Covid-19-Beauftragter bestellt werden. Sowohl das Rote Kreuz als auch das WIFI Tirol bieten entsprechende Kurse (auch online) an.

Pausen
Pausen während Veranstaltungen sind möglich.
Auch Pausenbuffets sind möglich.

Proben
Proben werden auch im Amateur-Bereich möglich, also wenn es sich nicht um eine berufliche Tätigkeit, aber trotzdem um eine künstlerische handelt.
Proben im Zuge der beruflichen Tätigkeit waren schon bisher erlaubt.
Auch hier gilt der 1-Meter-Abstand als Grundregel. Aber, wenn die Eigenart der Tätigkeit es erfordert und andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, kann davon abgesehen werden.
Andere Schutzmaßnahmen können sowohl technische (z.B. Mund-Nasen-Schutz) als auch organisatorische (z.B. getrennte Teams) sein.

Hochzeiten und Trauerfeiern
Hochzeiten und Begräbnisse mit bis zu 100 Personen sind erlaubt, ab 1. August mit bis zu 200 Personen. Die Sperrstundenregelung gilt für geschlossene Gesellschaften nicht mehr.

Mehr Informationen zu den geltenden Regeln findet ihr auf oesterreich.gv.at und auf der Homepage des Convention Bureau Tirol.

 

Corona-Ampel

Die Corona-Ampel ist das Werkzeug der Bundesregierung zur Einschätzung der Lage in den verschiedenen Regionen Österreichs. Die Corona-Kommission vergibt auf Basis der aktuellen empidemiologischen Lage auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene folgende Farben:

  • Rot: sehr hohes Risiko. Unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung
  • Orange: hohes Risiko. Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
  • Gelb: mittleres Risiko. Moderate Fälle, deren Ursprung und Verbreitung bekannt sind (= hauptsächlich in Clustern)
  • Grün: geringes Risiko. Einzelne Fälle, isolierte Cluster

Die Kommission tagt einmal in der Woche.

In Tirol sind derzeit die Bezirke Innsbruck-Stadt und Kufstein auf orange geschaltet, die Bezirke Schwaz, Innsbruck-Land und Landeck auf gelb. Die weiteren Tiroler Bezirke stehen aktuell auf grün.

Mehr Informationen zur Corona-Ampel und die Einstufung der einzelnen Länder/Bezirke findet ihr auf der Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

 


Welche Vorbereitungen kann ich im Betrieb treffen?

 

Beherbergungsbetriebe

  • Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten
    • Hinweise durch Aufsteller, Schilder, etc.
    • Vorkehrungen für Engstellen treffen
    • Auf Händeschütteln und Körperkontakt verzichten
    • Tische und Sitzgelegenheiten entsprechend aufstellen
    • Stausituationen vermeiden
  • Gastronomiebereich gestalten
    • Leitlinien für Gastronomiebetriebe beachten
    • Gestaffelte Essenszeiten und Zimmerservice anbieten
    • Buffets sind möglich
    • Keine Konsumation von Speisen und Getränke in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • Zusatzangebote adaptieren
    • Fitnessbereiche analog zu Voraussetzungen in Fitnessbetrieben bereitstellen
    • Für Wellnessbereiche die Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012 sowie die Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe heranziehen.
    • Für die Organisation der Kinderbetreuung die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranziehen
    • Für Veranstaltungen die geltenden Regelungen für Veranstaltungen beachten
    • Auch bei Ausflügen, Wanderungen und anderen Aktivitäten auf Gruppengröße, Mindestabstand und allenfalls Mund-Nasen-Schutz achten
  • Verhaltensempfehlungen für den Gast gut sichtbar platzieren

Mehr Tipps und Empfehlungen für MitarbeiterInnen, Tages- und Übernachtungsgäste findet ihr auf dem Informationsblatt des Landes Tirol und auf sichere-gastfreundschaft.at.

 

Gastronomie

  • Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten
    • Hinweise durch Aufsteller, Schilder, etc.
    • Auf Händeschütteln und Körperkontakt verzichten
    • MitarbeiterInnen sind beim Servieren vom Mindestabstand ausgenommen
    • Einlass mehrerer zusammengehörender Besuchergruppen ist möglich
    • Verabreichungsplätze so einrichten, dass der Mindestabstand zwischen unterschiedlichen Besuchergruppen gewährleistet ist
    • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • Tischsetting gestalten
    • Tischoberfläche, Stuhlrücken sowie -armlehnen nach jedem Gast reinigen bzw. Tischtuch wechseln
  • Buffets gestalten
    • durch hygienische Vorkehrungen Infektionsrisiko minimieren
    • durch Betreuung von MitarbeiterInnen, welche die Speisen auf Wunsch des Gastes zubereiten
    • durch Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen
    • Frontcooking mit Glasscheibe oder alternativer Trennung versehen
  • Spezielle Reinigungsmaßnahmen setzen
    • oft berührte Oberflächen regelmäßig reinigen
    • regelmäßig lüften
    • Tabletts bei Selbstbedienungsmöglichkeit nach jeder Benutzung reinigen
  • Verhaltensregeln für den Gast gut sichtbar platzieren

Mehr Tipps und Empfehlungen findet ihr auf sichere-gastfreundschaft.at.

Zusätzliche Informationen zum Umgang mit Kontaktpersonen findet ihr auf dem Informationsblatt der Wirtschaftskammer.

 


Maßnahmen für Risikogruppen

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz, daher hat die Bundesregierung folgendes Vorgehen definiert:

  • Risikopatienten erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt ein Attest für den Arbeitnehmer zur Vorlage an den Arbeitgeber um Sicherheit zu schaffen
  • Für den Arbeitnehmer gibt es drei Optionen:
    1. Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    2. Wenn dies nicht möglich ist, soll Home Office geprüft werden
    3. Freistellung der Tätigkeit für den gewissen Zeitraum; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund
  • Der Weg zum Arzt ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht darauf

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

Die Tirol Werbung stellt auf www.tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

Die Österreich Werbung hat außerdem einen Sicherheits-Leitfaden für Gäste zusammengestellt. Auf dieser Website finden sich umfangreiche Informationen für einen sicheren Urlaub in Österreich.

Auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at findet ihr alle relevanten Informationen zum Thema Gastronomie und Beherbergungsbetriebe.

Das Land Tirol informiert tagesaktuell über die aktuellen Coronazahlen auf einem Dashboard.

 


 

 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

Ein- und Ausreise

Bei der Einreise aus einem Land, in dem eine stabile COVID-19 Situation herrscht, ist die Einreise ohne Einschränkung möglich. Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch die Tiroler Nachbarländer Deutschland, Schweiz und Italien. Voraussetzung ist, dass sich die Person in den vergangenen 10 Tagen ausschließlich in diesen Staaten aufgehalten hat.

Weitere Länder sind: Andorra, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien (nur die Kanaren), Tschechien, Ungarn, Vatikan, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Verschärfte Einreisebestimmungen
Bei der Einreise aus einem Land, in dem keine stabile COVID-Situation herrscht bzw. aus allen Ländern sowie aus allen Ländern, die oben nicht genannt werden, gilt:

Die Einreise ist nur mit einem Gesundheitszeugnis möglich. Voraussetzung dafür ist, dass das ärztliche Gesundheitszeugnis einen negativen PCR-Test bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. Ist die Testung im Ausland nicht möglich, kann die Einreise trotzdem gewährt werden und der PCR-Test muss innerhalb von 48 Stunden in Österreich durchgeführt werden. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte 10-tägige (Heim-)Quarantäne anzutreten, wofür eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen ist. Die Kosten für die Testung sowie allenfalls notwendige Unterkunft müssen selbst bezahlt werden. Bei negativem Testergebnis kann die Quarantäne beendet werden.

Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch Bulgarien, Kroatien, Schweden und Spanien (mit Ausnahme der Kanaren).

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet ihr im FAQ des Gesundheitsministeriums. Da sich die Situation betreffend Reisewarnungen rasch ändern kann, raten wir den Gästen, sich im Bedarfsfall beim Außenministerium ihres Heimatlandes über die aktuell geltenden Bestimmungen zu informieren.

Einreise in andere Staaten
Bitte beachtet, dass bei der Einreise nach Österreich nicht nur die österreichischen Bestimmungen ausschlaggebend sind, sondern auch die Regelungen im jeweiligen Heimatland. Bitte informiert euch bei den zuständigen Behörden über die Bestimmungen zur Ausreise bzw. Rückreise.

Derzeit haben alle Nachbarstaaten die Grenzen zu Österreich geöffnet, mit Ausnahme von Ungarn. Ungarn hat ab 1. September bis auf wenige Ausnahmen ein Einreiseverbot für AusländerInnen verhängt.

Ebenfalls Reisebeschränkungen für aus Österreich kommende Reisende haben unter anderem etwa Großbritannien und Norwegen wieder eingeführt. In Großbritannien bedeutet das eine 14-tägige Quarantänepflicht und die Pflicht zur Bekanntgabe von Kontaktdaten bei der Einreise. In Norwegen müssen Einreisende aus Österreich für zehn Tage in Quarantäne.

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet ihr im FAQ des Gesundheitsministeriums.

 

Können Gäste, welche anreisen wollen aber nicht können, stornieren?
Sobald die Gäste aufgrund einer behördlichen Anordnung (Aus- und Einreise sowie Verkehrsbeschränkungen) nicht anreisen können – liegt eine nachträgliche Unmöglichkeit aufgrund von höherer Gewalt vor, die zu einer Aufhebung des Vertrages berechtigt. Der Vertrag ist rückabzuwickeln – kein Entgelt ist zu leisten.
Liegen diese Voraussetzungen – wie im gegenständlichen Fall – nicht vor, sind Stornogebühren zu leisten. Zu beachten ist jedoch, dass die deutsche Regierung empfiehlt die betroffenen Gebiete nicht zu verlassen – daher wäre eine Kulanzlösung für die betroffenen Gäste zu überlegen.

 

Verstärkte Grenzkontrollen am Brenner

Ab 13. August wurden die gesundheitspolizeilichen Kontrollen auf der Brennerstraße und auf der A13 im Wipptal intensiviert. Hintergrund dieser Entscheidung des Landes Tirol und der Polizei in Absprache mit dem Gesundheitsministerium ist, dass Balkan-Rückkehrer großräumig über den Brenner ausweichen könnten, um gesundheitspolizeiliche Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen. Polizei und Gesundheitsbehörden wollen bei den Kontrollen darauf achten, dass der Verkehrsfluss nicht beeinträchtigt wird.

 

Flugverkehr

Seit Mittwoch, 1. Juli, ist der Flughafen Innsbruck wieder im Normalbetrieb. Damit gelten die regulären Betriebszeiten.

Mehr Informationen zum Flugangebot findet ihr auf www.innsbruck-airport.com.



 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung.

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Tiroler Beratungsförderung für Betriebe – Schwerpunkt Coronavirus
Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Coronakrise? Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol übernehmen bis zu 50 Prozent auch von Steuerberatungs- und Bilanzbuchhalterkosten. Alle Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien finden sich auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol.

 

Vermieterakademie online
Im virtuellen Angebot der Vermieterakademie können alle Tiroler Vermieterinnen und Vermieter auf ein kostenloses Weiterbildungsangebot zugreifen. Auf https://evermieterakademie.tirol/ stehen Seminarunterlagen zu Präsenzseminaren, Seminarvideos und Videotrainings zur Verfügung, die eine Vielzahl von Themen abdecken.

 

Dashboard ÖW Global
Mit dem Dashboard ÖW Global hat die Österreich Werbung ein Monitoring-Instrument entwickelt, das ein tagesaktuelles Bild zu den Entwicklungen in den einzelnen Ländern aufzeigt und helfen soll, möglichst fundiert eine Rückkehr touristischer Nachfrage anzuzeigen. Teil des Monitorings ist ein Ampelsystem, das den aktuellen Stand einer Vielzahl von Indikatoren übersichtlich darstellt. Neben den Updates aus den Märkten gibt es dort jetzt auch ein Mood Monitoring mit dem Stimmungsbild aus den jeweiligen Herkunftsmärkten sowie einen Überblick über Reisewarnungen plus Ein- und Ausreisebestimmungen für Österreichs Nachbarländer und die Niederlande.

 

Handlungsempfehlungen für Reisebusse
Außerdem finden Sie hier Handlungsempfehlungen für Reisebusse der Wirtschaftskammer Tirol, die Ihren Fahrgästen eine angenehme und entspannte Reise ermöglichen.

 

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Viele Betriebe bieten flexible Storno-Bedingungen.

Stornierungen und Buchungen bei Hotelschließungen
Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten. Mehr dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

 


 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für Betriebe?

Eine Übersicht über die finanziellen Unterstützungen der Wirtschaftskammer und des Landes Tirol findet ihr hier.

Unterstützungen des Bundes

Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt.

Corona-Hilfsfonds
Kern dieses Maßnahmenpakets ist der Corona-Hilfsfonds, der mit 15 Mrd. Euro dotiert ist. Er dient der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe und erhebliche Umsatzeinbußen erlitten haben. Dazu gehören unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Haftungen für Überbrückungsfinanzierungen, die für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft über die Hausbank bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt werden können (Antrag auf www.oeht.at).
  • Fixkostenzuschüsse, die über FinanzOnline aus dem Corona-Hilfs-Fonds beantragt werden können. Mit 16. September beginnt die Phase II des Fixkostenzuschusses. In deren Rahmen kann ein Fixkostenzuschuss ab 30% Umsatzrückgang beantragt werden, wobei die Fixkosten bis zu 100% ersetzt werden.Nähere Informationen dazu gibt es auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at.
  • Verlustrücktrag: Betriebliche Verluste aus dem Coronajahr in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro können in das Jahr 2019, in bestimmten Fällen sogar in 2018 rückgetragen werden (Mehr Infos dazu hier)
  • Corona-Kurzarbeit, die über das eAMS-Konto beantragt werden kann (Mehr Infos unter www.corona-kurzarbeit.gv.at bzw. www.wko.at/corona)
  • Härtefallfonds als Unterstützung für die persönlichen Lebenserhaltungskosten von Selbstständigen. Maximale Fördersumme: 15.000 Euro (Mehr Infos und Antrag unter wko.at/haertefallfonds bzw. haertefall-fonds@wktirol.at).
  • Diese Unterstützung kann jetzt auch von VermieterInnen von Ferienwohnungen im eigenen Haus in Anspruch genommen werden. Der Förderzeitraum für Privatzimmervermieter wurde auf 6 Monate ausgedehnt und für jeden Förderwerber wird ein Comeback-Bonus ausbezahlt. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
  • Auch Privatzimmervermieter haben Zugang zum Härtefallfonds (Anträge und Info auf www.ama.at)

Wirtshauspaket
Am 11. Mai stellte die Bundesregierung außerdem ein 500 Millionen Euro Wirtshaus-Paket vor, das im Wesentlichen ein Mix aus Entlastung und Unterstützung ist und das kürzlich um weitere Maßnahmen erweitert wurde. Die Details dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

Senkung der Mehrwertsteuer
Für einige von der Corona-Krise besonders betroffene Branchen wurde die Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Dazu wurde in der Gastronomie, der Kulturbranche und dem publizierenden Bereich ein ermäßigter Steuersatz von 5% eingeführt. Diese steuerliche Herabsetzung soll von 1. Juli bis 31. Dezember 2020 befristet sein.

Neustartbonus
Mit dem Neustartbonus wird ermöglicht, dass mit bisher als arbeitslos gemeldeten Personen weniger Arbeitsstunden pro Woche vereinbart werden können. Arbeitssuchende und Betriebe – welche daher keine Kurzarbeit in Anspruch nehmen konnten – werden mit dem Neustartbonus unterstützt. Details dazu findet ihr hier.

Unterstützungen des Landes Tirol

Das Land Tirol stellte zunächst 400 Millionen Euro im Rahmen eines eigenen Covid-19 Maßnahmenpakets zur Verfügung und später noch einmal 15,3 Millionen Euro für den heimischen Tourismus. Mehr Informationen dazu liefert das Land Tirol.

Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
Das Land Tirol bietet eine finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Details zur Förderung und Antragsstellung finden sich auf der Webseite des Landes Tirol. Antworten auf arbeits- und sozialrechtliche Fragen für Unternehmer bzgl. Homeoffice liefert die Wirtschaftskammer.

Tiroler Unterstützungsfonds
Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer haben einen Tiroler Unterstützungsfonds für Selbstständige bzw. Klein- und Mittelunternehmen initiiert. Unternehmen, die einen Umsatzrückgang zwischen 25 und 40% verzeichnen, sollen mit einem Pauschalbetrag von 4.000 Euro unterstützt werden. Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer stellen dafür insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Aussetzung der Grundumlagen-Vorschreibung

Die Wirtschaftskammer Tirol setzt bis auf Weiteres die Vorschreibung der Grundumlagen für 2020 aus. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

 


Welche weiteren Unterstützungen gibt es für Betriebe?

 

Starterpaket zur Wiedereröffnung der Gastronomie
Die Wirtschaftskammer Tirol hat allen Gastronomie- und Hotelleriebetrieben ein entsprechendes „Starterpaket“ zur Wiedereröffnung geschickt. Hierfür wurden u.a. auch entsprechende Aufkleber produziert, welche bei Mehrbedarf sowohl bei der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck als auch in allen Bezirksstellen zur Abholung verfügbar sind.

 

Verhaltensempfehlungen der Tiroler Sozial- und Wirtschaftsparnter
Zudem haben die Tiroler Sozial- und Wirtschaftspartner  (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) gemeinsam Verhaltensempfehlungen für die Tiroler ArbeitnehmerInnen und Tiroler Unternehmern vorgelegt. Ihr findet diese hier zum Download: Verhaltensregeln der Tiroler Sozialpartner.

 

Plattform Regional Einkaufen
Die WKO hat die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Auch Hoteliers können von der neuen Plattform profitieren und Gutscheine für Nächtigungen anbieten und verkaufen. Hoteliers können kostenlos und in wenigen Schritten im Firmen A-Z ein Zertifikat hinzufügen, das sie als „Lieferant von Gutscheinen“ auszeichnet und so den Betrieb für die Plattform freischalten. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.
Gäste haben dann die Möglichkeit, Hotelbetriebe gezielt nach Standort und Leistungsangebot zu suchen und dort Gutscheine zu bestellen.

 

MNS-Masken über WKÖ beziehbar
Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können solange der Vorrat reicht unter wko.at/schutzmasken bestellt werden.

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhaltet ihr euch richtig bei einem Verdachtsfall:

  • Isolation der erkrankten Person
  • Informationsblatt der Landessanitätsdirektion aushändigen
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten
  • Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen. Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Covid-19 Verdachtsfall handelt, zu verständigen.
  • Um bei einem eventuell positiven Testergebnis schnellstmöglich, aber auch so gezielt wie möglich, agieren zu können, relevante Daten der betroffenen (krankheitsverdächtigen) Person ermitteln und unverzüglich an die zuständige Bezirkshauptmannschaft, Referat Gesundheit (Amtsarzt) übermitteln.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.

Zusätzlich hat der Bund einen ausführlichen Leitfaden zum Umgang mit Verdachtsfällen und Testungen erstellt. Mehr Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen bei Gästen und MitarbeiterInnen findet ihr auf dem Informationsblatt des Landes Tirol. Weitere Unterlagen können bei der Tirol Werbung angefordert werden.

Meldepflicht
Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

Testungen für TourismusmitarbeiterInnen

Seit 1. Juli können sich in Österreich alle TourismusmitarbeiterInnen freiwillig auf COVID-19 testen lassen. Seit 1. September können sich zusätzlich auch Beschäftigte von Campingplätzen, Jugendherbergen und Gastronomiebetrieben regelmäßig testen lassen.

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung auf oesterreich.gv.at für die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ mit maximal 85 Euro pro Testung vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. Beschäftigten fallen keine Kosten an. Die Termine und Orte der Testungen werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus veröffentlicht wöchentlich die aktuellen Testungszahlen des Programms. Eine Österreich-Landkarte zeigt, in welchem Bundesland wie viele Testungen gemacht wurden und wie viele Tourismus-Betriebe am Programm teilnehmen. Die Zahlen werden wöchentlich jeweils mittwochs aktualisiert.

Die aktuellen Zahlen und weitere Informationen findet ihr hier: www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30). Aktuelle Zahlen zur Situation in Tirol liefert außerdem das Dashboard des Landes Tirol.
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wichtige Servicenummern und -stellen

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

 

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung:

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

  • Die Gesundheitsberatung – für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at
  • Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:
Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:
Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:
Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:
Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 


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