© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Cine Tirol


Vom Bergdoktor bis zu James Bond, von Bollywood-Superstar bis zu Felix Mitterer: Tirol verbindet sie alle. Das Land im Gebirg’ ist als Drehort für nationale und internationale Filmproduktionen begehrt.


Cine Tirol: Film ab für Tirol

Einen Lieblingsfilm kann Johannes Köck nicht benennen: Zu groß ist die Auswahl, zu viele Projekte liegen dem Leiter und Mitbegründer von Cine Tirol am Herzen. Über 500 Filmprojekte wurden seit der Gründung von Cine Tirol, der Film Commission Tirol, im Jahr 1998 im Land realisiert. Als eigener Teilbereich in der Tirol Werbung bemüht sich das Cine Tirol-Team, nationale und internationale Filmproduktionen nach Tirol zu holen. Wie Filmfischer sind sie immer unterwegs, um Produktionen herauszufischen, die Bedarf an alpinen Drehorten haben.

Was aber macht das Land Tirol als Filmland so begehrt? Und wie schafft man es, Top-Produktionen bis hin zu James Bond nach Tirol zu holen?

cine-tirol-team
Cine Tirol Team

 

… Erfolg durch starkes Netzwerk

„In unserer Gründungsphase waren wir überzeugt, dass man aktiv an die Zielgruppen herantreten muss, um sie zu überzeugen. Das ist bis heute so: Wir sitzen nicht im Kämmerlein und warten, dass uns jemand anruft. Wir nutzen dafür die großen Festivals, vor allem Berlin und Cannes, aber auch die Festivals in Shanghai, Mumbai, Los Angeles und London sowie Fachveranstaltungen. Wir versuchen auf Regisseure, Produktionsleiter, Locationmanager, sogar Drehbuchautoren zuzugehen und dieses ganze Netzwerk an Filmschaffenden auf das Land im Gebirge aufmerksam zu machen, auf die Erfolgsfaktoren, die Tirol auch als Filmland hat.“

Wie bei einer Filmproduktion benötige es aber den Beitrag von vielen, damit das Werk gelingt. Wenn Johannes Köck (im Bild ganz rechts), der seit 1984 bei der Tirol Werbung arbeitet, über die zahlreichen realisierten Produktionen spricht, denkt er auch an die Beiträge der Unterstützer von Cine Tirol. Neben seinen drei MitarbeiterInnen sind das vor allem die Tourismusverbände, Bergbahnen, Behörden bis zu Einzelpersonen.

„Wir verstehen uns weniger als Filmförderung, sondern als Filmermöglicher. Und das würden wir alleine nie schaffen. Da geht es um Genehmigungen und Sondergenehmigungen und vor allem geht es manchmal um einen kostbaren Tipp einer Einzelperson“

 

… Marke Tirol schafft Verbindungen

Die Erfolgsfaktoren sind auch die Gründe, die Tirol mitunter als Tourismusland stark machen: Eine ausgezeichnete Infrastruktur und Servicequalität, die echte Vielfalt alpiner Drehorte, die Erreichbarkeit dieser Schauplätze bis in die höchsten Lagen und immer wieder architektonische Highlights. Dazu kommt die gute Sicherheitslage. All das, kombiniert mit einem guten Netzwerk und der Filmfreundlichkeit im Land, mache das Filmland Tirol aus!

Transportiert werden die Pluspunkte für das Land und das vor allem durch die starke Präsenz der Marke Tirol: Sie schafft Verbindungen, um die andere Mitbewerber erst kämpfen müssen.

„Im Vergleich zu einem Mitbewerber habe ich es um ein Vielfaches leichter. Wenn ich den Menschen sage: ‚Ich komme aus Tirol’ oder ‚Ich vertrete das Filmland Tirol’, dann ist bei vielen automatisch schon die Marke, das Bild, das Gefühl von Tirol im Kopf und im Herzen.“

Köck ist selber manchmal erstaunt darüber, wie stark die Marke auch bei der Zielgruppe der Filmschaffenden präsent ist. Die Reaktion der Angesprochenen sei oft, dass sie bereits in Tirol waren, als Student, als Tourist oder dass sie Tirol über Freunde kennen würden.

„Vieles, was Tirol aus Sicht der Tirol Werbung ausmacht – aus touristischer oder aus Sicht des Standorts – hilft uns sehr.

 

… Medial, wirtschaftlich, touristisch: Ein Plus für Tirol

Im Gegenzug stärken die Filmproduktionen im Land die Marke Tirol, lösen wirtschaftliche, mediale und filmtouristische Effekte aus. Zwischen sechs und sieben Millionen Euro kann an wirtschaftlichen Effekten am Standort Tirol für Posten wie Unterkunft, Verpflegung, Motiv, Mieten, die Arbeit von Tiroler Filmschaffenden etc. ausgelöst werden und das mit einem Mitteleinsatz von einer Millionen Euro, welcher dankenswerterweise aus öffentlichen Geldern zur Verfügung gestellt wird. Im Schnitt wird somit der Mitteleinsatz versechsfacht. Natürlich gibt es aber auch Ausreißer nach oben, wie bei James Bond, der 13 Millionen Euro an wirtschaftlichen Effekten ausgelöst hat. Dazu kommen mediale sowie filmtouristische Effekte, die besonders bei Happy-End und Hauptabendserien wie etwa dem Bergdoktor besonders groß sind.

„Wenn man die Summe der Impulse zusammenzählt, ist der Einsatz von Geld und Energie mehr als gerechtfertigt“,

 

… Hoffnungsmärkte und Tirol-Geschichten

Geschichten wird es auch in Zukunft genügend zu erzählen geben! Tirol selbst ist ein nicht enden wollender Fundus für spannendes Filmmaterial. Auch Bollywood-Produzenten haben Tirol schon längst für sich entdeckt, mit der schwedischen Produktion „Wie im Himmel“ wurde ein in Tirol gedrehter Film sogar oscarnominiert. Jetzt ist China im internationalen Filmbusiness ein Hoffnungsmarkt – und Cine Tirol ist es bereits gelungen, eine chinesische Produktion nach Tirol zu holen.

Es bleibt also spannend im Geschäft der Filmfischer!

© ARD Degeto_Bavaria Fernsehproduktion_Christiane Pausch

© die film gmbh-Jacqueline Krause Burberg

© Innsbruck Tourismus-Jan Hetfleisch

© ORF_ARD_Jacqueline Krause-Burberg

© Eastern Shanghai International_SK Film

© 2015 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc., Danjaq, LLC and Columbia Pictures Industries, Inc

© 2015 Columbia TriStar Marketing Group, Inc. and MGM Studios

© Cine Tirol